My Life in the Sunshine

Juli 6, 2009 von schaeuf

Ein kleiner Song, eine Wiederentdeckung, mein Lied des vergangenen Wochenendes. Sommer, Sonne, Natur, Musik, Sofa, Freunde, Federball, Entzücken.

Ramp – Everybody Loves the Sunshine.

(Orginal von Roy Ayers)

Psychedelic Folk

März 8, 2009 von schaeuf

Wenn ich zur Zeit nicht recht weiß wonach mir der musikalisch Sinn steht, lande ich bei Brightblack Morning Light. Das Schöne ist, daß diese Musik beim Hören alle üblichen Erwartungen an Musik zerstreut. Man kann leider nur schwer mehrere Titel am Stück hören, ohne einzuschlafen. Ich empfehle daher lediglich einen Titel: A Rainbow Aims. Es ist gerade die hohe Kunst, Rhymthmus mit Pausen zu erzeugen, und die wird von der durchgehenden Keyboard-Bass Stimme schön geübt – gefällt mir sehr gut.

Zu hören bei deezer.com (inzwischen scheinbar leider nurnoch nach vorheriger Registrierung):
http://www.deezer.com/track/1132946

Everybody Daylight:

So schön kann Videokunst sein: Musik und Video optimal vereinigt.

PS: Ich bin ja ein großer Freund von sprechenden Musikgenres in der Art “theatral bombast rock” (Muse) oder  ”Trip Hop, Tri Top, Trip Flop, Flip Flop” (Morcheeba). Mein neuer Favourit für Brightblack Morning Light: Psychedelic Folk. ;-)

The Dark Side of the Moon

Januar 7, 2009 von schaeuf

Hier ist zur Zeit wenig zu lesen. Das liegt daran, daß ich mich momentan in Pink Floyd verflüchtigt habe. Ich brauche Zeit für mich. Mit der Musik Pink Floyds bin ich quasi aufgewachsen und sie versetzt mich heute noch genauso wie früher am Plattenschrank in Staunen und nimmt mich ganz ein. Diesmal kam es durch eine Konzertfilm wieder auf. “Live at Pompeji” ist ein fantastischer Film, eine Art Livekonzert ohne Publikum mit ausgezeichneten Stücken  - und zwar nicht von den großen Alben. The Dark Site of the Moon ist für mich eine der großartigsten Kompositionen die je ersonnen worden. So perfekt für die Gesamtwirkung eingesetzte Instrumente und Effekte finden sich – ohne Übertreibung – nirgens anders.

“Dream Theater” haben mir bisher nur vom Namen etwas gesagt und ich habe sie in einer musikalischen Ecke  vermute, die ich nicht aktiv höre. Doch bin ich zufällig auf ein Livekonzert gestoßen – “The Dark Side of the Moon”. Großartig – was für eine Begeisterung. Der Keyboarder spielt “Any Colour you like” kopfüber.

Dream Theater – Any Colour You Like [ Pink Floyd Cover ]:

Hier eine Liveaufnahme von Pink Floyd. Das Backbeat-Feeling ist eindeutig eingängier – und Bluesiger und “Slide”iger dank David Gilmour.

Pink Floyd – Any Colour You Like – Brighton Dome 1972

Pink Floyd – Great Gig In The Sky

Ich liebe es. Hier kann ich ganz ich selbst sein.

Ein Traum von Frühling in Zeiten des Herbsts.

Oktober 15, 2008 von schaeuf

Für seinen nu-jazz Bossa-Nova ist Nicola Conte ja bestens bekannt. “Bossa Per Due” oder “Jet Sounds” sind ganz einfach Knaller!

Jazziger geht es auf seinem Album “Other Directions” (EMI, 2004) zu. Man glaubt kaum wie sehr ein ungerader Takt swingen kann. Ein toller Ohrwurm, mein Hit für heute, die Neuentdeckung ist  “A time for spring“.  Zu hören auf Nicola Contes MySpace-Profil.

Einmal dort empfiehlt es sich gleich weiterzuhören. Z.B. “Tema in HiFi” oder einige der Videos:

Wie viel Spaß Jazz machen kann sieht man z.B. hier:

NICOLA CONTE JAZZ COMBO live at “Casa del Jazz” Roma – 04/17/2008

Nicola Conte & Lisa Bassenge: All Gone

Joe Morello

Oktober 13, 2008 von schaeuf

Ich glaube ich habe noch nie soetwas subtil cooles gesehen, wie Joe Morello am Schlagzeug. (Sounds of the Loop)

Strictly RubaDub

September 24, 2008 von schaeuf

Mir scheint, daß man einmal in den Reggae verliebt nie wieder ganz von ihm loskommt. So versetzt es mich immerwieder in Freude mir meine Lieblingsmix”tapes” anzuhören. Neuerungen auf dem Gebiet des Dacehalls haben bei mir nur begrenzte Wirkung – anders die frühen Roots-Reggae-Stücke aus den 80ern, im rubadub-style. Glücklicher Weise gibt es einige von meine gern gehörten Mixes samt Playlist im Internet zum anhören und runterladen. Wie ich finde ein Muß für jeden Freund des Reggaes und diejenigen die es werden wollen. Absolut chillig.

http://duborganiser.podomatic.com/

Unbedingt anhören sollte man die folgenden Podcasts:

Boogaloo

September 2, 2008 von schaeuf

Wenn man versucht ausgelassene Tanzstimmung direkt in Musik zu übersetzen, so ist das Produkt meiner Meinung nach Boogaloo. Vielleicht werde ich mal damit zitiert: Man könnte es treffend auch als Dancefloor-Salsa bezeichnen. ;-) . Ähnlich dem Mambo ist es eine amerikanische Adaption von Latin-Music. Dem interessierten Freund tanzbarer Musik habe ich eine essenzielle Playliste zum Anhören zusammengestellt:

http://www.deezer.com/#music/playlist/2594805/920802

Jazziges

August 27, 2008 von schaeuf

The Jive Samba von Cannonball Adderley ist ersteinmal keine große Neuentdeckung, denn wenn man Jazz mag kommt man nicht daran vorbei diesen Song zu mögen. Besonders mag ich ihn in Version eines geladenen Livemitschnitts auf den ich hier nicht genauer referieren kann – jedenfalls aus den 60ern. Es gibt auch spätere weichgewaschene Studioaufnahmen. Was die Videoaufzeichnungen angeht die sich so im Netz finden, mag ich besonders die Folgende – mit nettem Intro und moderner Kammeraführung.

Cannonball Adderley – Jive Samba – 1963:

Man beachte auch den Schlagzeuger: Der spielt im Wesentlichen drei überlagerte einfache Rhythmen – die aber mit Perfektion und absolut treffenden Fills – und ohne, daß ihm am Ende die rechte Hand abfällt. ;-)

Mujeres Timbaleras

August 23, 2008 von schaeuf

Leider eine Seltenheit, aber es gibt sie: Frauen an den Timbales. Und es bereitet große Freude Ihnen beim Spielen zuzuschauen und zuzuhören.

Sheila E, Tito Puente, Rebecca Mauleon:

Tito Puente, Millie P, and the Poncho Sanchez Orchestra:

Tito Puente gibt ja eine stets amüsante Mimik/Gestik-Darbietung, jedoch würde ich letztlich doch diese geheimnisvolle blonde Schönheit vorziehen. Übrigens mein heimlicher Grund für dieses Posting ;-) . Ellen Mayer – Timbales Solo:

Legacy Santana

August 20, 2008 von schaeuf

Nun ist es leider so, daß die meistverkauften und heute bekanntesten Alben Carlos Santanas gerade seine schlechtesten sind. Auf denen gibt es zwar große Namen, aber keine große Musik. Santana scheint sich im Laufe der Zeit extrem einem massentauglichen Stil angebiedert zu haben – mal abgesehen von Caravansieri, bei dem er auf einem ziemlich Trip gewesen sein muß. Genau genommen sind es Santans ersten drei Alben auf die es ankommt (die darauffolgenden 20 kann man getrost ignorieren): Santana (1969), Abraxas (1970), Santana III (1971). Eine erwerbenswerte Zusammenstellung ist: The Birth Of Santana – The Complete Early Years (anhören bei last.fm). So wie es auch das damalige Selbstverständnis der Band war, spielt Santana mit seiner Gitarre nicht die Hauptrolle, vielmehr scheinen alle Musiker gleichberechtigt zu sein.

Meine momentan viel gehörten Lieblingstitel (in den verlinkten Versionen – die Musik lebt von der Performance):

  • No One To Depend On (Anhören auf last.fm)
  • Santana Jam (Anhören bei last.fm)
  • Fried Neckbones And Some Homefries (Anhören bei last.fm)
  • Latin Tropical (Anhören bei last.fm)

Man achte besonders auf die wunderbare Percussion. Die damalige Besetzung gab ein wirklich einmaliges Bild ab.